[Sonstiges Buchbezogenes] · [Zeugs] Persönliches

Montagsfrage: Fanfiktions

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Hast du schon einmal eine Fanfiktion zu einem Buch geschrieben? (Antworten anderer Blogs hier!)

Was für eine wundervolle Frage – Fanfiktions sind seit Jahren ein großer Teil meines Lese- und Schreiblebens. Selbst schreibe ich sie seit 2011, gelesen habe ich sie schon länger. Auch wenn ich hauptsächlich zu TV-Serien schreibe, sind in diesen sechs Jahren auch einige Ergüsse zu Büchern zu Stande gekommen. Hauptsächlich zu der Harry-Potter-Reihe, doch auch zu Goethes Faust, Thomas Hardys Tess of the D’Urbervilles und der Bis(s)-Reihe.

Natürlich sind in diesen Jahren auch viele Geschichten entstanden, die ich so heute nicht mehr schreiben würde, aber peinlich ist mir das nicht, weshalb sie auch nicht gelöscht werden. Da habe ich echt Besseres zu tun, als mich meiner vergangenen kreativen Ergüsse zu schämen! 😀

An Fanfiktions mag ich, dass sie sowohl Möglichkeiten als auch Herausforderungen bieten.

Möglichkeiten, in einem existierenden Werk vielleicht in Konflikte hinein zu schauen, die so noch nicht näher beleuchtet worden sind, oder in die Köpfe von Charakteren, die nur eine Nebenrolle spielen. Potentielle Handlungsstränge ausloten oder einfach die Fantasie wild spielen lassen. Außerdem sind wirklich „offiziell“ veröffentlichte Bücher durch Lektorat und die Vorgabe, sich irgendwie an eine Zielgruppe anschmiegen zu müssen, Zwängen unterworfen, denen Fanfiktions (und andere online veröffentlichte oder selbst publizierte Geschichten) das nicht sind.

Doch ich erlebe beim Fanfiktion-Schreiben auch Herausforderungen, die ich von Gedichten oder meinen eigenen Prosatexten nicht kenne. In jenem Fall bin nämlich letzten Endes ich selbst die Person, die Herrin der Dinge ist. Ich habe alles in der Hand, die Charaktere und ihre Motivationen und Handlungen habe ich selbst erschaffen. Beim Fanfiktion-Schreiben geht es auch darum, die Atmosphäre eines schon existierenden fiktionalen Universums einzufangen und die Besonderheiten schon bekannter Charaktere. Deshalb macht es mich auch immer furchtbar stolz, wenn mir gesagt wird, ich sei gut darin, die Stimme der bekannten Personen einzufangen.

Alles in allem sind Fanfiktions, ob ich sie nun lese oder selbst schreibe, ein großer Teil meines Lebens und ich hoffe, dass sie das noch lange bleiben!

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[Sonstiges Buchbezogenes]

Montagsfragen: Bücherwelten

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Welche Bücherwelten magst du am liebsten und wieso? (Antworten anderer Blogs hier!)

Während ich früher sehr gerne Fantasy-Welten bereist habe, lese ich nun größtenteils un-phantastische Bücher. Dennoch gibt es natürlich viele verschiedene Welten, die mir offen stehen.

Zum einen finde ich, Bücher, die in der Nähe des Meeres spielen, sind eine ganz eigene Welt. Ich selbst schaffe es leider nur alle paar Jahre mal in die Nähe eines Meeres, deshalb mag ich Bücher, bei denen auf jeder Seite die seeluftsalzige Atmosphäre deutlich wird. Auf diesem Blog reviewt habe ich zum Beispiel, Sommernovelle von Christiane Neudecker, das sofort zu einem meiner Lieblingsbücher wurde, und Zwischen zwei Wassern von Andreas Neeser. Aus diesem Grund mag ich auch sehr gerne die sogenannten Nord- oder Ostseekrimis, für einen kurzen (mordlastigen) Urlaub am Strand, auch bin ich ein großer Fan des viktorianischen Autors Joseph Conrad. Eine ganze Liste meiner gelesenen Schiff-und-Wasserbücher habe ich auf Goodreads angelegt. 🙂

Eine andere Welt, die mir räumlich nicht ganz so fern ist, wie das Meer, ist die der Universität(en). Ich mag sogenannte Campus-Romane, und das, obwohl ich fast täglich selbst zur Uni gehe. 😉 Obwohl ich an diesem Ort manchmal sogar meine berufliche Zukunft sehe (nicht notwendigerweise hier in M., aber an einer Uni), stehe ich natürlich keiner Institution unkritisch gegenüber, weshalb derlei Romane viel Gelegenheit bieten, sich auf- und abzuregen aber auch mal zu schmunzeln. Da ich vom Sortieren nicht lassen kann, auch hierzu mein Goodreads-Regal.

Falls ihr schöne Bücher aus diesen Welten kennt freue ich mich natürlich über Empfehlungen!

Krimis und Thriller · Mystery · [Sonstiges Buchbezogenes]

Montagsfrage: Ein bald erscheinendes Buch, auf das ich mich freue!

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Welche Neuerscheinung, auf die du dich freust, erscheint als nächstes?
(Antworten anderer Blogs hier!)

Im Mai erscheint If We Were Villains von M.L.Rio – dieses Buch habe ich schon letztes Jahr vorbestellt, und kann es gar nicht erwarten, es in den Händen zu halten!

Auf Deutsch wird es ab September unter dem Titel Das verborgene Spiel erhältlich sein.

Die ersten Rezensionsexemplare wurden schon verschickt, doch da ich in der Regel bei Büchern, bei denen ich mir hundertprozentig sicher bin, dass ich sie lesen werde, keine Rezensionen lese, warte ich damit bis ich selbst etwas dazu sagen kann.

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von ablogwithaview.com

Es geht um eine Gruppe Schauspiel-Studierende, es passiert ein Mord oder Unfall und einer der Freunde landet im Gefängnis. Zehn Jahre nach den Ereignissen ist er nun bereit, zu erzählen, was damals wirklich geschah.

Schon seit Jahren verfolge ich die Blogs der Autorin (hier ihr Literatur/Shakespeare-Blog und hier ihr offizieller Blog als Autorin). Immer wieder hat sie kleine Updates zum Schreibprozess dieses Romans gegeben und ich wurde immer gespannter. Da ich ja auch ein großer Shakespeare-Fan bin, freue ich mich vor allem auf die ganzen Zitate und Anspielungen, die wohl im Buch vorkommen sollen. Außerdem kann man mit einem Buch, das im Rückentext mit Donna Tartts The Secret History verglichen wird, bei mir nicht viel falsch machen.

So hibbele ich also vorfreudig herum, bis das Buch dann endlich Anfang Mai bei mir im Briefkasten liegt. 🙂

 

[Sonstiges Buchbezogenes]

Montagsfrage: Trigger, die uns ein Buch vorzeitig beenden lassen

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Habt ihr Trigger, die euch am Weiterlesen hindern?
(Antworten anderer Blogs hier!)

Es gibt natürlich Themen/Handlungsstränge, über die ich lieber nichts lesen möchte – oder nur mit genügend Vorbereitung irgendeiner Art – aber da solche meist schon im Klappentext oder in Rezensionen erwähnt werden, werde ich davon in der Regel nicht plötzlich überrascht.

Eine Sache, vor der nicht gewarnt wird, weil es vermutlich eher selten ist, dass einem da so unangenehm zu Mute wird, ist „Babysprache“. Also, wenn so geschrieben wird, wie Kleinkinder sprechen, oder wenn ein erwachsener Mensch so zu kleinen Kindern spricht. Aus unerfindlichen Gründen kann ich das nur sehr schwer ertragen, mir wird das körperlich und geistig absolut unwohl. Abgebrochen habe ich deswegen noch kein Buch (es ist ja auch selten mehr als ein paar Sätze), aber entsprechende Abschnitte überfliege ich ab und an nur. (Es kam auch schon vor, im Fall von A Portrait of the Artist as a Young Man, das mit einer entsprechenden Passage beginnt, dass ich es im betrunkenen Zustand zu lesen begann, weil ich wusste, dass mich ansonsten der Anfang wohl ewig davon abhalten würde, es zu lesen.)

Dinge, die mich vor Wut ein Buch zuschlagen lassen, und mir den Willen, weiter zu lesen, ziemlich dämpfen, sind z.B. ignorante und voruteilsbelastete Aussagen (oder sogar Witze) über Neurodivergenzen. Neulich z.B. laß ich Isegrim von Antje Babendererde, und als die Hauptperson über das Verhalten eines anderen Charakters dachte „Was ist denn das für eine Autistennummer?“ wurde mir vor Wut ein bisschen übel und ich sagte mir so etwas wie: „Den Scheiß muss ich mir echt nicht geben!“ Habe ich dann aber doch – teils, weil ich das Buch sowieso fast beendet hatte, teils, weil ich mir dachte, ich könnte ja über jene Szene so wie vieles andere, das mich aufgeregt hatte, einen Blogeintrag schreiben. Das habe ich dann im Endeffekt nicht, aber der Wille war da …

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Montagsfrage: aussortieren oder behalten?

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Bist du jemand, der seinen Buchbestand regelmäßig ausmistest, oder behältst du lieber alle deine Bücher?
(Antworten anderer Blogs hier!)

Nun, die Frage ob ich lieber alle meine Bücher behalte ist leicht beantwortet – natürlich würde ich das gerne! – aber die Frage, ob das so möglich ist, sieht leider nicht so positiv aus. Ich bin wahrscheinlich gerade so an der Obergrenze, wie viele Bücher man in ein Studentenwohnheimzimmer quetschen kann, wobei gefühlte tausende Kisten und Rosa-hohe Stapel eben auch nicht die beste Methode sind, Bücher aufzubewahren. Bei meiner Familie stehen auch noch einige Kisten, aber da die auch zu dritt in einer Dreizimmerwohnung wohnen, und selbst genug Zeug aus unserem alten Haus unterzubringen haben, kann ich sie auch nicht mit mehr belasten.

Soll heißen: ich würde wirklich gerne alle meine Bücher behalten, aber es geht eben nicht. Leute, die genügend Stauraum und dann auch noch Geld für Buchregale haben, beneide ich zutiefst.

Zum Glück lese ich auch viele Bücher aus Büchereien oder von Freundinnen ausgeliehen, sodass die Frage des Behaltens sowieso überflüssig wird.

Ansonsten behalte ich durchaus die meisten, und Bücher, die mir sehr gefielen würde ich auch nicht weggeben, oder auch solche, in die ich viele Anmerkungen geschrieben habe, da lebe ich lieber in der Gefahr, dass mein größter Stapel mir bald auf den Kopf fällt. <.<

Bücher, die ich weggebe, bringe ich meist in ein öffentliches Buchregal in meinem Lieblingscafé. Die meisten Möglichkeiten, gebrauchte Bücher weiter zu verkaufen finde ich relativ unpraktisch.

Ja, ich gebe also Bücher weg, aber das meist schweren Herzens (außer sie haben mir wirklich nicht gefallen, oder einfach keinen großen Eindruck hinterlassen, was ja auch oft vorkommt). Natürlich ist eine eigene Bibliothek der große Traum, aber eben auch ein Luxus, weshalb ich sie, wie die meisten meiner Pläne auf den ominösen Zeitpunkt „Wenn ich mal reich bin“ verschiebe.

 

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Montagsfrage: Buchhandlung oder Online-Shop?

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Buchhandlung vs. Online-Shop – wo kauft ihr eure Bücher ein?
(Antworten anderer Blogs hier!)

Ich muss gestehen, ich kaufe zumeist online. Zum einen liegt das daran, dass ich den Großteil meiner Bücher gebraucht kaufe, und während es dafür ja einige Seiten im Internet gibt (rebuy, ebay, medimops …) fällt mir in meiner Nähe spontan nur ein einziger Laden ein, wo gebrauchte Bücher verkauft werden, und dort ist die Auswahl leider nicht sehr groß. Zum anderen ist es eben so, dass ich mich, sofern es sich denn vermeiden lässt, nicht gerne in die Stadt begebe. (Buch-)läden sind mir meist zu voll, ich kann mich nicht entspannen, und wenn ich nicht sofort finde, was ich suche, ist es total vorbei mit der inneren Ruhe. So besuche ich die lokalen Buchläden eigentlich nur zum Kaffeetrinken – die haben nämlich integrierte Filialen einer echt leckeren Café-Kette, besonders gut gefällt mir, dass in den Café-Bereichen keine Hintergrundmusik läuft, was mich ansonsten in Coffee Shops oft stört. Ein Hoch auf die Stille und das Phffffff-kchhhhhhrzz der Milchaufschäumer!

Ich plane aber, bald öfters die Möglichkeit zu nutzen, per Internet Bücher zur Abholung in lokale Buchläden zu bestellen. Da habe ich das minimale Mindestmaß an Menschenkontakt und kann zielstrebig hinein und wieder hinaus flitzen. 😉

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Montagsfrage: Lektüre mit Halloweenfeeling

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Halloween naht, stimmt ihr euch mit passender Lektüre ein oder macht ihr euch nichts daraus?
(Antworten anderer Blogs: hier!)

Bei der Montagsfrage habe ich auch schon länger nicht mehr mitgemacht, aber das hier ist mal wieder eine, wo mir sofort eine Antwort einfällt: Ich liebe Halloween & Einstimmung jeglicher Art gehört dazu! Heute z.B. habe ich mir zum Beginn der Halloween-Woche die Fingernägel kürbisorange lackiert.

Als ich noch zu Hause wohnte habe ich es total geliebt den „Süßes oder Saures!“-Kindern die Tür zu öffnen und Süßigkeiten zu überreichen! Die waren teils sooo knuffig. :3 Hier am Wohnheim klingelt natürlich keiner mehr. Beziehungsweise, wenn hier in der Gegend jemand nachts bei mir klingelte, wäre das Öffnen der Tür das letzte was ich im Sinn hätte.

Ich bin eher so ein „softer“ Halloween-Fan – so richtige Horrorgeschichten sind für mich nichts und auch verkleiden tue ich mich nicht gerne. Ich mag einfach Herbstwetter und gemütliches Eingekuschelt-Sein mit Tee/Kaffee/Kakao und Buch. Und natürlich gruselig-atmosphärisch-stimmungsvolle Lektüre, aber wie gesagt, kein krasser Horror. Es muss nicht mal wirklich übernatürlich sein, es reicht, wenn einfach eine düstere/mysteriöse Stimmung vorherrscht.

Dieses Halloween zum Beispiel möchte ich „The Lake of Dead Languages“ lesen, was auf der Rückseite als „gripping, well-written psychological thriller, rich in athmospheric detail“ beschrieben wird. Das stimmungsvolle Cover und der Titel tun ihr übrigens. (Außerdem finde ich vielleicht einen bisschen Material für meinen noch recht leeren Hell Yeah, Campus Novels!-Blog … *deutet unauffällig in Richtung tumblr*

lake of dead languages