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Rezension: Das mare-Magazin

mare4Zum ersten Mal stieß ich auf den mare-Verlag und das dazugehörige Magazin auf der Frankfurter Buchmesse 2015. Davor hatte ich noch nicht von diesem Verlag gehört, was vielleicht daran liegt, dass ich zu dieser Zeit hauptsächlich englischsprachige Bücher gelesen habe, besonders wenn es um die geht, die ich mir neu kaufte, anstatt sie aus Büchereien auszuleihen. Sobald ich mich aber mit dem Verlagsprogramm befasste, wurde mir klar, was für eine Perle (ha, eine Muschelmetapher! wie passend!) mir da entgangen war: der Verlag, um die Homepage zu zitieren „produziert ausschließlich Belletristik und Sachbücher mit einem eindeutigen und zentralen Bezug zum Meer.“ Und dass dieses Thema genau mein Ding ist, sieht man nicht zuletzt an meiner eigenen Blogkategorie für Wasser, Meer und Mehr und meinem Goodreads-Regal Shippy and Watery Words.

Das selbe, was für das Verlagsprogramm an sich gilt, trifft auch auf das Magazin zu – „Die Zeitschrift der Meere“, so ist mare untertitelt, berichtet von politischen und wissenschaftlichen Neuigkeiten auf den Meeren, gibt Lektüre-, Kunst- und Musiktipps mit Meeresbezug und greift historische Themen rund um die Seefahrt auf.

mare3Sechs Mal im Jahr erscheint die Zeitschrift, und ich freue mich immer ungemein auf die nächste Ausgabe – wann immer sie im Briefkasten liegt, wird der nächste freie Nachmittag genutzt, um darin einzutauchen. Ich muss auch gestehen, dass, obwohl ich in den letzten Jahren aus finanziellen Gründen auf viele Dinge verzichtet habe, mein mare-Magazin ist mir heilig und die Vernunft hat da nichts mitzureden, das Studierenden-Abo bleibt hier im Hause Rosa. 😀

Besonders interessieren mich immer die Artikel zu Meeresbiologie, ob es um Kraken geht, leuchtende Tiefseefische oder Feuerwalzenkolonien. Als ehemalige Geschichtsstudentin liebe ich auch die Reportagen über historische Themen. Ein weiteres Feature ist die letzte Seite, auf der immer ein*e Künstler*in ein Lied, das sich mit dem Meer befasst, visuell interpretiert. Natürlich gibt es auch immer wieder Texte, bei denen mir der Schreibstil oder die durchschimmernde Meinung des*der Autor*in nicht zusagen, doch es wäre ja eher verwunderlich, wenn das bei einer Zeitschrift, die von vielen gestaltet wird, nicht so wäre, und im Großen und Ganzen finde ich den Inhalt sehr überzeugend.

Alles in allem also begeistert und inspiriert – ich habe Themen, die ich im mare-Magazin entdeckte, schon in Kurzgeschichten und Fanfiktions einfließen lassen – mich alle zwei Monate aufs Neue und kaum habe ich eine Ausgabe ausgelesen freue ich mich schon auf die nächste!

Hier kann man sich über ein Abonnement informieren;
hier einen Blick auf die Themen der letzten Ausgaben werfen.

mare6

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