[Zeugs] Monatszusammenfassungen

Lesevorsätze für 2017 & mein Lesemonat Januar

Nach dem mein Ende 2016 / Anfang 2017 auf persönlicher Ebene ziemlich … seltsam und nicht so gut war (vom weltpolitischen Standpunkt will ich gar nicht sprechen) komme ich sehr langsam ins Lesen und Bloggen zurück.

Dieses Jahr habe ich einen großen Vorsatz: Ich habe mir eine Buchkaufsperre für das komplette Jahr auferlegt! Ausgenommen sind Bücher, die ich für die Uni brauche, aber da es bei mir damit erst im September weitergeht, ist das noch etwas hin.

Ich will mich erst mal auf die Bücher konzentrieren, die bei mir teilweise schon seit Jahren herumliegen, und auf die ich mich eigentlich auch freue, die aber immer wieder in Vergessenheit geraten, weil ich dann doch wieder abgelenkt werde. Ich bin sehr leicht zu begeistern, das ist Segen und Fluch zugleich. 😀

In Büchereien werde ich weiterhin gehen, mein Vorsatz bezieht sich also nur auf das Kaufen von Büchern. Ich glaube, das ist ziemlich machbar, ich bin guter Dinge. 🙂

Damit ich mich auch wirklich mal an die Bücher mache, die ich vor längerer Zeit erstanden habe, habe ich mich dazu entschieden, dass bei den Challenges, bei denen ich dieses Jahr mitmache, auch nur Bücher zählen, die vor 2017 in meinen Besitz gelangt sind. Bücher aus der Bücherei, oder solche, die ich geschenkt bekommen habe, zählen also nicht.

Abgesehen von meinen nicht-jahresbezogenen Challenges mache ich 2017 an zweien mit:
einmal der Motto-Challenge, bei denen es darum geht, jeden Monat möglichst viele Bücher zu einer bestimmten Vorgabe zu lesen, und dann noch bei Save Your Sub 2017. Hier sollte man sich die 12 Bücher, die schon am längsten darauf warten, gelesen zu werden, rausschreiben, und im Laufe des Jahres lesen.

Leider war ich im Januar bei keiner der beiden Challenges erfolgreich, aber das Jahr hat ja eben erst begonnen. 🙂

Ein weiterer Vorsatz ist, dass ich dieses Jahr zu jedem Buch, das ich lese, direkt danach einen Kommentar schreiben will, der genau 100 Worte fasst. Diese Texte kommen dann immer in die Monatsrückblicke.

 

Lesemonat Januar

januar-2017

 

Voll streng, Frau Freitag – Frau Freitag

Lehrerin erzählt aus dem Alltag – lustig, absurd und herzerwärmend. Während Frau Freitag sich aufregen muss, dass es im Leben ihrer Schüler*innen spannendere Dinge gibt, als sich auf die anstehende Realschulprüfung vorzubereiten oder irgendwelche Formulare abzugeben, bin ich einerseits jung genug, auf die Einstellung der Schüler*innen mit einem inneren „#same!“ zu reagieren, andererseits dann doch so alt, dass ich auf 16-Jährige mit einem „Das sind doch noch Kinder!“ hinunterblicke. Warum sollen die überhaupt jetzt schon wissen, was die machen wollen. Lasst die doch. Das Leben ist lang!

Wie auch immer: unterhaltsam & wärmstens zu empfehlen, hoffe auf einen dritten Teil!

 

Ewig Dein – Daniel Glattauer

Glattauer war mir namentlich ein Begriff, als ich das Buch im Buchtauschregal in der Uni liegen sah, griff ich nur zu gerne zu. War dann „ganz nett“, mehr aber nicht. Im Rückentext steht, es beginne „wie ein Liebesroman“, da ich den Typen, der sich dann als Stalker entpuppen sollte, jedoch von Anfang an creepy fand, fehlte mir so die schleichend steigende Spannung. Wunderte mich, dass die Protagonistin das ganze Theater so lange mitmachte … Zum Aufregen: der Freundeskreis der Hauptperson, der sich so rasch und fraglos vom Stalker vereinnahmen ließ, statt der Freundin, die sie seit Jahren kannten, Gehör zu schenken!

 

Die Brücke der Vögel – Barry Hughart

Obwohl Fantasy lange mein Lieblingsgenre war, habe ich den letzten Jahren kaum Fantasybücher gelesen, weil die, auf die ich stieß, mich selten begeisterten. Dieses Buch aber hat mich wieder daran erinnert, warum ich das Genre mal so liebte. Es geht klassisch um eine Mission und Reise, doch die Welt ist so gefüllt mit interessanten Charakteren und spannenden und lustigen Momenten, dass man gar keinen abgespaceten Plottwist vermisst. Die Geschichte von Meister Li und Nummer Zehn der Ochse, die haufenweise Abenteuer erleben, um mit Hilfe einer Ginsengwurzel die Kinder aus Nummer Zehns Dorf zu retten, kann ich guten Gewissens weiter empfehlen!

 

Der Kuss des Raben – Antje Babendererde

Obwohl ich schon von den ersten beiden Büchern, die ich von Antje Babendererde las, nicht wirklich begeistert war, probierte ich es doch wieder. Was mir, wenn es denn mal auftaucht, gefällt, sind ihre Naturbeschreibungen und die Naturverbundenheit der Charaktere. Das fand sich hier leider selten, dafür viel zu viel des immer gleichen Jugendbuchquatsches: ein Liebesdreieck, in dem Protagonistin zwischen zwei Beziehungen steckt, von denen ich kaum entscheiden kann, welche schlimmer ist, beste Freundinnen, die aber nie so wichtig sind, wie der jeweils aktuelle love interest … Das alles hier gewürzt mit einer unglaublichen Menge an dramatischer Hintergrundstory für sämtliche Hauptcharaktere. Naja.

 

Wolves, Boys, and Other Things That Might Kill Me – Kristen Chandler

Ein Bücherei-Fund meiner kleinen Schwester, die aber schon nach ein paar Kapiteln aufgab, weil sie es zu bekloppt fand. Ich aber war stärker und kämpfte mich durch!

Gut fand ich die Szenen in der Natur und die Beobachtungen über Wölfe. Schlecht … nun ja, den Jugendbuchquark. Ich will doch einfach mal ausspannen, und über die große Instant-Liebe und Probleme, die mit einem Mindestmaß an Kommunikation einfach zu lösen wären, rege ich mich doch nur auf. Auch von der Idee, dass es eine Beleidigung unglaublichen Ausmaßes ist, wenn ein Junge aus Versehen für schwul gehalten wird, könnten wir uns bitte mal entfernen …

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..

Januar, sonst so:

januar-2017-collage
Geburtstagstreffen mit lieben Menschen / traditionelles Starbucks-Date mit der kleinen Schwester / wieder fleißig Hiwi-Sein / gegen Sozialphobie ankämpfen und mal in der Unibib arbeiten 
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