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Montagsfrage: Buchhandlung oder Online-Shop?

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Buchhandlung vs. Online-Shop – wo kauft ihr eure Bücher ein?
(Antworten anderer Blogs hier!)

Ich muss gestehen, ich kaufe zumeist online. Zum einen liegt das daran, dass ich den Großteil meiner Bücher gebraucht kaufe, und während es dafür ja einige Seiten im Internet gibt (rebuy, ebay, medimops …) fällt mir in meiner Nähe spontan nur ein einziger Laden ein, wo gebrauchte Bücher verkauft werden, und dort ist die Auswahl leider nicht sehr groß. Zum anderen ist es eben so, dass ich mich, sofern es sich denn vermeiden lässt, nicht gerne in die Stadt begebe. (Buch-)läden sind mir meist zu voll, ich kann mich nicht entspannen, und wenn ich nicht sofort finde, was ich suche, ist es total vorbei mit der inneren Ruhe. So besuche ich die lokalen Buchläden eigentlich nur zum Kaffeetrinken – die haben nämlich integrierte Filialen einer echt leckeren Café-Kette, besonders gut gefällt mir, dass in den Café-Bereichen keine Hintergrundmusik läuft, was mich ansonsten in Coffee Shops oft stört. Ein Hoch auf die Stille und das Phffffff-kchhhhhhrzz der Milchaufschäumer!

Ich plane aber, bald öfters die Möglichkeit zu nutzen, per Internet Bücher zur Abholung in lokale Buchläden zu bestellen. Da habe ich das minimale Mindestmaß an Menschenkontakt und kann zielstrebig hinein und wieder hinaus flitzen. 😉

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10 Kommentare zu „Montagsfrage: Buchhandlung oder Online-Shop?

  1. Huhu 🙂

    Ja, das stimmt, es gibt nicht allzu viele Buchläden, die sich ausschließlich auf gebrauchte Bücher spezialisieren. In meiner Umgebung gibt es genau einen, leider bietet der aber hauptsächlich englische Klassiker an, Modernes fast gar nicht. Deswegen kaufe ich meist auch online. Es ist eben so herrlich bequem.

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog

    Viele liebe Grüße,
    Elli

    1. Hii, danke für deinen Kommentar! 🙂
      Leider scheint dieser Gebrauchtwarenladen-Mangel so ein typisch deutsches Problem zu sein. 😦 In den englischsprachigen Ländern, die ich besucht habe, reihte sich manchmal Second Hand Shop an Second Hand Shop, entsprechend viele Bücher musste ich dann nach Hause schleppen. 😀
      Liebe Grüße
      Rosa

      1. Hey Rosa,

        das hat mit der Buchpreisbindung zu tun, da geb ich dir Brief und Siegel drauf. Die Verlage haben kein Interesse daran, dass ein florierender Gebrauchthandel entsteht, weil das die einzige echt Konkurrenz wäre.

        Viele liebe Grüße,
        Elli

  2. Hallo liebe Rosa,

    bin gerade über deinen Blog gestolpert. Hübsch hast du’s hier, bin dir gleich mal gefolgt 🙂

    Gebrauchte Bücher kaufe ich eigentlich selten. Ich bin da ein bisschen eigen und mag am liebsten neue Bücher. Ich leihe mir auch nicht so gerne welche aus der Bibliothek aus, weil die schon so viele Leute angetatscht haben und manche gehen mit den Büchern echt übelst um (ich habe in einer Bibliothek gearbeitet, ich weiß wovon ich rede ^^). Aber für den Geldbeutel ist es sicherlich günstiger, gebrauchte Bücher zu kaufen.

    So überfüllte Läden mag ich aber auch überhaupt nicht. Zum Glück ist meine Lieblingsbuchhandlung eher klein und auch nie zu voll. Hat allerdings leider auch kein Café.

    Vielleicht magst du ja auch mal bei mir vorbeischauen, würde mich freuen 🙂
    Ganz liebe Grüße
    Myna
    von http://www.myna-kaltschnee.com

    1. Hallo Myna! 🙂
      Dankeschön! Ich werde mir gleich deinen Blog ansehen. 🙂
      Ja, ich kenne einige Leute, die keine gebrauchten Bücher mögen, und ich kann die Gründe auch verstehen, aber obwohl ich sonst eine relativ niedrige Ekelschwelle habe, macht mir das bei Büchern komischerweise gar nichts aus. 😀
      Liebe Grüße
      Rosa

      P.S. Echt schöner Nutzername!

  3. Ich mag Buchhandlungen nach wie vor – und übervoll sind die bei uns nie. Trotzdem suche ich erstmal bei A… und dann schau ich auch nach gebrauchten Büchern. Wenn ich doch neu kaufen will schau ich erst mal auf die Internetseite der Buchhandlung meines Vertrauens und ob es das Buch auch dort zu kaufen gibt. Dort kann ich dann bestellen mit kostenloser Selbstabholung in der Buchhandlung. Schmökern vorm Gang zur Kasse eingeschlossen.

    1. Ich mag auch dieses Jahr noch in eine kleinere Stadt ziehen, vielleicht habe ich da mehr Glück mit leereren Buchläden!
      Das mit dem Bestellen beim lokalen Händler habe ich mir auch vorgenommen, aber man ist die Seite mit dem A einfach schon gewohnt. D:

  4. Als berufene Buchhändlerin und als nachhaltigkeitsbewußte Konsumentin bevorzuge ich grundsätzlich den Einkauf im örtlichen Einzelhandel.

    Ich pflege all den Bequemlichkeits-Amazon-Lemmingen stets zu sagen: „Bedenke wohl, wessen MARKTMACHT Du mit Deinem Gelde fütterst! Es könnte langfristig auch Dein Gehalt verramschen oder Deinen Arbeitsplatz kosten und Deine Innenstadt veröden …“

    Wer wirklich auf Internet-Einkaufsquellen angewiesen ist, weil keine Buchhandlung in erreichbarer Nähe ist oder aus Zeitmangel, der kann auf folgende Online-Alternativen zuklicken:
    http://www.utopia.de/magazin/alternativen-zu-amazon

    Mit verbindlicher Empfehlung
    Ulrike von Leselebenszeichen

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