[Zeugs] Monatszusammenfassungen

Mein Lesemonat: März 2015

Maerz15

Wieder mal (also, seit schon einer Woche) ist ein Monat vorbei, wieder mal habe ich euch einige Bücher vorzustellen.
Seit der letzten Märzwoche habe ich auch richtig viel Zeit zum Lesen – statt zur Uni zu gehen mache ich nun erst mal bis Ende April ein Praktikum, und auch wenn ich den ganzen Tag im Büro verbringe, warten abends mal keine Hausaufgaben auf mich, was mir ein erfreuliches Gefühl der Freiheit verschafft.
(Die eine Hausarbeit, die ich noch zu schreiben habe, ignoriere ich gekonnt. Dafür habe ich schon sooo lange gebraucht, auf ein paar Monate mehr kommt es jetzt auch nicht an …)

Nun aber zu den Büchern:

Mein Lesemonat begann mit einem Thriller, Ghostman von Roger Hobbs. Das Buch hat mir eine Freundin ausgeliehen, die es mir eines Tages mit den Worten „Hier, darüber haben wir geredet und du hast gemeint, du würdest das so gerne lesen!“ überreichte. Lustigerweise kann ich mich an diese Unterhaltung überhaupt nicht erinnern und wüsste ehrlich gesagt auch nicht, wieso ich es unbedingt hätte lesen wollen, aber einem geliehenen Gaul schaut man ja nicht ins Maul, oder so. 😀 Es war dann auf jeden Fall unterhaltsam – ein guter Thriller halt, aber nicht überragend, kein Must-Read, wie ich finde. Unterhaltsam fand ich vor allem die wirklich extrem männliche knallharte Maskulinität des Protagonisten – wenn er sich ganz tough als Abendessen ein blutig gebratenes Steak ohne alles sowie einen schwarzen Kaffee aufs Hotelzimmer bestellt, dann schmilzt mein kleines Herz doch dahin! *hust*
merchant of venice

Als nächstes war mal wieder ein Shakespeare-Stück dran, The Merchant of Venice – sehr interessant und unterhaltsam zu lesen, doch für mich irgendwie nicht als Komödie. Irgendwie finde ich die Tragödien lustiger? <.< Tja, wenn Leute sterben habe ich eben erst so richtig Spaß …

invisible man

Dann widmete ich mich mal wieder meinem alten Bekannten Herbert George Wells. Ich mag seinen Stil sehr, vor allem den Humor, der zwischen den Zeilen mitschwingt. (Meine Deutschlehrerin würde mir diesen Satz nicht durchgehen lassen – „Zwischen den Zeilen steht nix!“, so sagte sie immer. :D) Leider muss ich sagen, dass ich The Invisible Man als nicht ganz so fesseln empfand, wie z.B. Food of the Gods oder The Time Machine.

ein moment fürs lebenEbenfalls eine Leihgabe einer Freundin war Ein Moment fürs Leben, mein erstes Cecelia-Ahern-Buch! Auch wenn mir die Protagonistin stellenweise recht unsympathisch war (naja, da sie im Buch eine Wandlung durchmacht, kann sie ja schlecht als perfekter Mensch starten, aber ich ärgere mich halt gerne …), fand ich die Geschichte im Großen und Ganzen äußerst süß und vor allem die Idee – sich mit dem personifizierten eigenen Leben zu treffen – enorm kreativ!

Nun folgte ein Fantasy-Jugendroman: Menduria – Das Buch der Welten von Ela Mang. Dazu werde ich noch eine Rezension schreiben, ich muss mir erst noch über solche Fragen Gedanken machen, ob ich vielleicht zu hohe Erwartungen an Bücher habe, ob ich meiner Fantasy-Phase entwachsen bin, oder warum auch immer es mich nicht ganz überzeugen konnte. menduria1Wunderschön hier aber: Die Aufmachung! Sowohl der Schutzumschlag als auch das „nackte Buch“ darunter sind echt bezaubernd und lohnen sich alleine schon deswegen.
(Mit im Bild: Meine neue riiiesige und superknuffige Tasse!)

Hingegen sehr begeistert war ich von Konzert ohne Dichter von Klaus Modick, auch wenn ich es sehr desillusionierend finde, wenn der Dichter Rainer Maria Rilke, der hier ein wichtiger Charakter ist, wirklich so ein Unsympath war. Naja, dann genieße ich ihn eben besonders werkimmanent … 😉
In meiner Rezension auf LovelyBooks könnt ihr nachlesen, dass mich hier vor allem der Stil begeistert, ja, eigentlich überwältigt hat.

Gleichsam toll fand ich Agnes von Peter Stamm, auch wenn es stilistisch total anders ist. Während Konzert ohne Dichter in großen Worten und ausschweifenden Beschreibungen schwelgt, ist die Sprache hier knapp, klar und irgendwie kalt. Kein Wort zu viel, aber auch keines zu wenig. Und irgendwie ist es wohl so, dass Bücher, die sich bei großen Emotionen mit großen Worten etwas zurückhalten, mich auch mehr berühren.
(Hinzu kommt, dass ich mir das Buch von meinem Bruder ausgeliehen habe; bei ihm war es Schullektüre. Und wenn sogar dieser lesefaule Mensch es „eigentlich ganz gut“ fand, sagt das schon was! :D)

Zuletzt dann laß ich Querbrater von Rupert Schöttle, einen Krimi im Milieu von Online-Seitensprung-Agenturen. Während ich zu Anfang gut unterhalten war, nahm mein Missmut im Laufe des Buches zu, warum, das erfahrt ihr in ein paar Minuten … ich setze mich gleich an die Rezension … wirklich, sofort, ich schwöre! 😀 [Edit: hier ist sie!]

März, sonst so:

collage maerz

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s