[Zeugs] Monatszusammenfassungen

Mein Lesemonat: Januar 2015

Januar15

Das neue Jahr begann für mich – wie hoffentlich für euch ebenso – mit hauptsächlich guten Büchern! 🙂

Von unten nach oben (das hier ist ein Screenshots meiner Reading-Challenge auf Goodreads, da kommen die Neuen eben immer oben dran), beginne ich chronologisch mit meiner Sylvester-/Neujahrslektüre: Ich habe es mir gegönnt, den Jahreswechsel nicht auf einer lärmenden Party zu feiern, sondern in meinem Bett, mit Büchern und Tee. Sogar unter ein Thema gestellt hatte ich meine Lesenacht – ich wollte mich gruseln. (Da mir eine gruselige Bücherfete and Halloween nämlich verwehrt geblieben war, da musste ich nämlich mit Freunden feiern. Entsetzlich, sowas. 😉 ) Das Buch, mit den 2015 für mich anbrach, war We Have Always Lived in The Castle von Shirley Jackson. Das hat mir auch richtig gut gefallen. Eine Familie, die sich von der Dorfgemeinschaft abschließt, der Hass, der darausfolgend in letzterer heranwächst … sowas mag ich. 😀

Nicht ganz so begeistert war ich dann leider von meinem Lovelybooks-Leserunden-Gewinn Die Herrscher von Dhaleth von Priska Lo Cascio. Warum der Fantasyroman mich nicht ganz überzeugen konnte, kann man hier nachlesen.

Wieder etwas besser gefiel mir Vom anderen Ende der Welt von Liv Winterberg. Von der selben Autorin habe ich vor ungefähr genau zwei Jahren schon Sehet die Sünder gelesen und finde, dass diese beiden historischen Romane positiv aus dem Genre herausstechen. Zu historischer Fiktion habe ich sowieso eine Hassliebe entwickelt. Es ist eben ein beliebtes Genre, und das Problem mit solchen ist, dass da eigentlich fast alles gedruckt wird, weil man weiß, es findet Abnehmer. Die größten unangenehmen Überraschungen erlebe ich immer, wenn ich mal wieder merken muss, dass mal wieder einfach nur ein ins Erotische gehende Liebesroman vor exotischerer Kulisse verkauft wurde …
Das ist hier aber glücklicherweise nicht so! Obwohl auch in Vom anderen Ende der Welt eine Liebesgeschichte vorkommt, übernimmt sie nicht das ganze Buch und lässt noch genug Raum für den harten Alltag auf See sowie die Faszination der Protagonistin für die Naturwissenschaft. Eine kurze Rezension habe ich auf Lovelybooks gepostet.

Sehr begeistert und berührt war ich vom nächsten Buch, Augustas Garten von Andrea Heuser. Es ist wirlich wundervoll geschreiben, aber, ich warne vor, auch sehr traurig. Es geht um die titelgebende Augusta, die mit ihrer Mutter von zu Hause aus zieht, zu deren neuem Lebensgefährten. Von Anfang an hat die Mutter ihrer Tochter jedoch gesagt, sie seien „nur zu Besuch“ – irgendwie verpasst sie so den Zeitpunkt, die Wahrheit zu sagen.

Mein nächstes Buch war Elizabeth is Missing von Emma Healey. Irgendwie stoße ich in letzter Zeit ständig ungewollt auf Bücher über alternde und/oder kranke Menschen, ich frage mich, ob das eine Botschaft vom Schicksal an mich ist, oder einfach ein Zeichen, dass der Buchmarkt auf den demographischen Wandel reagiert …
In diesem Buch geht es um Maude, die Alzheimer hat. Ständig vergisst sie Dinge, manchmal erkennt sie ihre eigene Tochter nicht – doch wenn sie sich in einer Sache sicher ist, dann, dass ihre gute Freundin Elizabeth verschwunden ist. Ihre wiederholten Fragen werden jedoch abgewimmelt. Dem Leser (und Maudes Mitmenschen) wird schließlich klar, dass die Sache mit Elizabeth eine Erinnerung an ein Ereignis, das noch in Maudes Kindheit liegt, wieder aufgeweckt hat.
Auch nicht unbedingt fröhlich, aber mit humoristischen Stellen ist dieses Buch sehr interessant – wenn man sich erst mal eingelesen hat, was bei mir seltsam lang dauerte.

Danach laß ich The Secret History von Donna Tartt. Nachdem ich im Internet ständig über diese Autorin stolperte und so viele begeisterte Aussagen laß, musste ich mich einfach an eines ihrer Bücher machen, und das habe ich nicht bereut. Ich war schwer begeistert von diesem Werk – doch da ich vorhabe, noch eine längere Rezension zu schreiben, schweige ich mich hier zunächst aus.

Das nächste Buch war eines, das ich vor vielen Jahren schon mal laß – Cyril oder Wie schmeckt die Liebe? Eine wirklich süße romantische Komödie für Jugendliche, angelehnt an die Geschichten zu Cyrano de Bergerac. Ein schöner Bonus sind die Rezepte am Ende jedes Kapitels!

Heute beendet habe ich Die alltägliche Physik des Unglücks von Marisha Pessl. Zu diesem Buch habe ich zwei gegensätzliche Meinungen – morgen will ich versuchen, eine Rezension zu schreiben und diese in Worte zu fassen.

Jetzt falle ich aber erst mal ins Bett. Morgen wartet eine spannende Hausarbeit auf mich, sowie mindestens eine Rezension! Ich habe große Pläne! 🙂

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