Fantasy · Jugendbücher

[Rezension] „Die Herrscher von Dhaleth“ von Priska Lo Cascio

Traveler DC 120Autorin: Priska Lo Cascio
Verlag: Thienemann
Erstauflage: 13. August 2014
ISBN-10: 3522202007
ISBN-13: 978-3522202008
Seiten: 416

Cover: Die Gestaltung finde ich ziemlich gelungen. Die Landschaft im Hintergrund ist klassisch-phantastisch, doch es sieht auch so modern aus, dass man merkt, dass es ein Buch aus der heutigen Zeit ist.

Handlung: In Dhaleth leben vier Völker (deren Charakter und übernatürliche Fähigkeiten eng mit den vier Elementen verbunden sind) mehr oder weniger friedlich nebeneinander – bis der Feueropal, der das Feuervolk in der Einheit der Völker symbolisiert, gestohlen wird. Dhaleth ist mit unserer Welt durch Portale verbunden, doch in der Regel begibt sich keiner durch diese; Menschen und Dhalether leben parallel, doch seperat. Durch die enge Bindung jedoch würde ein Krieg in Dhaleth auch die Welt der Menschen zerstören. Daher willigen die vier jungen Menschen, die von den Dhalethern dazu auserwählt werden, den Feueropal wieder zu finden, und somit die Einheit zu bewahren, auch ein, sich auf die Mission, den Opal zu finden, zu begeben.

~*~

Ehrlich gesagt weiß ich nicht so recht, wie ich das Buch finden soll … Zu Anfang möchte ich jedoch anmerken, dass ich seit einigen Jahren nicht mehr so intensiv Fantasy lese, das mag vielleicht einige meiner Schwierigkeiten, wie das Auseinanderhalten vieler Protagonisten mit komplizierten Namen, erklären. 😉
Ich hatte mich für die Lovelybooks-Leserunde beworben, weil ich in letzter Zeit sehr gerne Kinder- und Jugendromane lese und außerdem gerne wieder in das Fantasy-Genre einsteigen wollte. In gewisser Weise hat Die Herrscher von Dhaleth meine Erwartungen auch erfüllt – Außerwählte, die eine Mission erfüllen müssen und sich auf eine abenteuerliche Reise durch eine fremde Welt begeben, wenn das mal nicht die klassische Fantasy-Handlung ist! Ich war allerdings ein wenig enttäuscht, weil ich nicht den Eindruck hatte, dass hier diesem üblichen Trope etwas wirklich Spezielles gegeben wurde, das diesen Roman aus anderen, die dem selben Muster folgen, herausstechen lässt. Die Charaktere waren zwar alle auf den ersten Blick recht interessant, doch fehlte es vor allem den Dhaletern irgendwie an Tiefe und Individualität, die den Leser (ob mit Sympathie oder Antipathie) an sie binden. Auch die Handlung wartete leider nicht wirklich mit Überraschungen auf, und während ich zwar nie wirklich gelangweilt war, war ich eben auch nicht gefesselt.
Eigentlich interessanter als die Handlung fand ich die Beschreibungen der Landschaften in den einzelnen Landteilen Dhaleths. Die Welt wirkt wirklich interessant und auf jeden Fall einen Besuch wert. Während ich also wie ein Tourist in Dhaleth herumstrich, war mir eigentlich gar nicht so wichtig, was genau gerade eigentlich passierte …

Ob ich also eine Empfehlung aussprechen soll, kann ich nicht wirklich sagen. Es ist ein solider Fantasy-Roman, der recht gut unterhält, aber nicht vom Hocker reist. Die Idee hinter den Dhaleth und den vier Völkern fand ich auf jeden Fall sehr schön, man hätte meiner Meinung nach nur mehr daraus machen können. So ist das Buch zwar eine nette Geschichte für Zwischendurch, war für mich aber nichts zum richtig Darin-Versinken.

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