[Zeugs] Persönliches

[Film-Review] „Saving Mr. Banks“

Hallo. c:

Gestern Abend war ich zum ersten Mal in einer Sneak Preview, und habe einen Film erwischt, der mir glücklicherweise wirklich gut gefallen hat – ich hatte schon befürchtet, in einem Horrorfilm zu landen! 😮 – und dachte, das nehme ich mal zum Anlass, hier auch mal eine Filmrezension einzufügen. Vielleicht werde ich das ab jetzt öfter tun, wenn ich mal wieder ins Kino gehe.

Doch genug des Blahblah, hiermit mein Review zu….

Saving Mr. Banks

Handlung: Schon seit 20 Jahren versucht Walt Disney P. L. Travers, die Autorin der Mary-Poppins-Bücher, zu überzeugen, ihre berühmte Figur von ihm verfilmen zu lassen. Immer lehnte sie ab, doch als sie in Geldnöte gerät, ist sie zumindest dazu bereit, nach Los Angeles in die Disney-Studios zu fahren um sich genauer mit seinem Vorstellungen bekannt zu machen. Zunächst ist sie entsetzt – Mary Poppins ist eine wahnsinnig wichtige Figur für sie „Familie“ quasi, und was Mr. Disney mit ihr anstellen will, gefällt ihr gar nicht. Das ganze übertrieben fröhliche Gesinge, und dann noch animierte Pinguine, schrecklich!
Parallel werden immer wieder Handlungsstränge aus ihrer Kindheit eingespielt. Ihr Leben war mit einem fantasievollen, spielerischen Vater, der aber Alkoholiker war und beruflich schwer Fuß fassen konnte, nicht immer leicht, und mehr und mehr wird klar, welche Aspekte schließlich zur Erfindung der Mary Poppins führten, und warum die der Autorin so wichtig ist.

Der Film hat mir sehr gut gefallen. Zwar kenne ich den Mary-Poppins-Film nicht so gut und die Bücher überhaupt nicht, aber man braucht auch kein Vorwissen, umd die Geschichte zu genießen. Selbst die Nebencharaktere habe so knuffige Eigenheiten, dass man sie sofort ins Herz schließt. Als Dialekte-Freak gefiel mir der Kontrast zwischen Mrs. Travers‘ British English und Walt Disneys Südstaatenakzent sehr gut. Auch der „Kampf“ ob sie sich nun beim Vornamen nennen sollen, oder doch distanziert bleiben, amüsierte mich sehr. 😀
Die Szenerie gefiel mir auch gut, vor allem natürlich das Australien des beginnenden 20. Jahrhunderts, wo Travers aufwuchs.
Natürlich gab es auch einige rührselige Stellen, doch die waren, wie ich fand, nicht überkitscht, sondern wirklich bewegend.Für Fans des Films sind natürlich auch die Lieder ein Highlight, die aufgegriffen werden, und ich konnte mich nach dem Film fröhlich nach Hause begeben, während es in meinem Kopf „Let’s Go Fly a Kite“ sang. 🙂

Insgesamt war ich voll überzeugt von meinem ersten Sneak-Preview-Erlebnis!

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Ein Kommentar zu „[Film-Review] „Saving Mr. Banks“

  1. Ich habe neulich gesehen, dass er auf DVD erscheint, aber ich war mir nicht so sicher, ob das was für mich ist, denn ich finde Tom Hanks zwar super, aber in letzter Zeit lässt er etwas nach. Aber das kling gut, ich werd mal reinsehen!

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